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Gedanken zu Linux, Netzpolitik und Politik

"Hör nicht auf zu träumen, von einer besseren Welt. Fang nie an aufzuräumen, bau sie auf, wie sie Dir gefällt!"

"Außerdem muß vom Standpunkt totaler Herrschaft allein die Tatsache, daß menschliche Wesen denken können, einen Verdacht errregen, den kein noch so vorbildliches Verhalten je zerstreuen kann. Denn die Fähigkeit zu denken ist unauflöslich mit der Fähigkeit, seine Meinung zu ändern, verknüpft."

Für Feed-Leser: den Feed mit den kompletten Artikeln gibt es hier.

Herbst

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DIE.LINKE lehnt #aufstehen ab

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Der geschäftsführende Vorstand von DIE.LINKE lehnt in einem länglichen Papier die Mitarbeit seiner Mitglieder in der noch zu schaffenden Sammlung #aufstehen ab, bzw. und genauer schreiben die Vorstandsmitglieder wir "rufen aber unsere Mitglieder nicht dazu auf, sich ihr anzuschließen.".

Eine konkrete Begründung ist nicht angegeben, lediglich wird aufgezählt, dass DIE.LINKE ach-so-toll sei, und was doch die Sammlung #aufstehen sei, oder dass es sie doch gar nicht gibt.

Zitat von www.aufstehen.de(externer Link) :

Es darf nicht mehr an den Interessen und Bedürfnissen der Mehrheit vorbei regiert werden.

Einer der Punkte, in denen sich wohl #aufstehen und Die.Linke unterschieden, sei, dass #aufstehen sich an Menschen wende, wohingegen sich Die.Linke, wenn sie sich engagiere ,das nur mit bereits bestehenden Bündnissen von Menschen tue.

Offen bleibt, was Menschen tun sollen, die keine Zeit für Bündnistreffen haben, oder denen die einzelnen Bündnisse zu speziell sind, oder die nicht am Rande des inneren Zirkels eines Bündnisses ihre Zeit verplempern wollen.

In diesen paar Sätzen kommt die Tatsache heraus, dass Die.Linke sich lieber an Bestehendes heranhängt, als selbst was zu schaffen.

Außerdem betont der Parteivorstand, dass Die.Linke demokratische Entscheidungsprozesse habe, nach denen sich jeder richten müsse.

Diese werden, so weiss ich, entsprechend den Notwendigkeiten angepasst. Außerdem gibt es auch soziale Prozesse innerhalb einer Gliederung der Partei, die auch entsprechend gesteuert, d.h. meist unterbunden, werden, so dass damit auch die Gliederung gesteuert wird. Das ist in jeder Partei so.

Doch lest selbst:

Geschäftsführender Parteivorstand der LINKEN 13.8.2018

Verständigung zur Sammlungsbewegung „#Aufstehen“

#Aufstehen ist eine Initiative von Einzelpersonen, kein Projekt der Partei DIE LINKE. Die Sammlungsbewegung richtet sich nicht an Organisationen und versucht keine Plattform oder Bündnis von Organisationen aufzubauen. Sie wirbt um einzelne Anhängerinnen und Anhänger, besonders Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die mit dem aktuellen Kurs ihrer Partei unzufrieden sind und um Menschen, die sich der AfD zugewandt haben [Anm.d.V.: Aber nicht ihre Positionen teilen, sondern nur aus Verzweifelung über die anderen Parteien].

In den bisher öffentlich gewordenen inhaltlichen Forderungen bewegt sich die Sammlungsbewegung zwischen der SPD und der LINKEN [Anm. des Verfassers: Nein! DIE LINKE ist der SPD näher, weil sie oft schweigt.]. Für die Programmatik und inhaltliche Ausrichtung der Partei DIE LINKE hat die Sammlungsbewegung keine Konsequenzen.

Wir begleiten #Aufstehen mit Interesse, rufen aber unsere Mitglieder nicht dazu auf, sich ihr anzuschließen.

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Am Tag, an dem vor 71 Jahren der 2. Weltkrieg in Deutschland beendet war, ein Tag, für den wir keinen Namen in den Medien gefunden haben, der Tag, der in den Niederlanden ganz einfach "Befreiungstag" heisst, an dem Tag nun ein Update zu der Lage an der Gedenkstätte Schillstraße.

An der Gedenkstätte hing im Hintergrund, auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Schillstraße, die Inschrift "Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit". Sie musste abgenommen werden, weil das Gebäude, an dem sie hing, abgerissen wurde. Das Gelände war vorher ein Post-Verteillager und von der Volksbank Braunschweig-Wolfsburg gekauft und mit Parkplatz und Einkaufszentrum bebaut. Es liegt in der Nähe des Hauptbahnhofs, sehr zentral und ist insofern recht wertvoll, wahrscheinlich wertvoller als es seine jetzige Nutzung nahe legt.

Damals, als die Schrift abgenommen wurde, schrieb ich den Artikel. Nun hängt wieder so eine Schrift!

Die Gedenkstätte mit Hintergundtafel
Die Hintergundtafel im Ganzen

Die Errrichtung des Dinges mit Schrift kostete mehr als 10.000 €.

Die Umgebung der Gedenkstätte hat sich verändert, doch sie hat immer noch dieselbe Geschichte. Der Platz hinter der Wand der Gedenkstätte ist nun für Autos der Einkäufer im Shopping-Center bestimmt, nicht mehr der nicht zugängliche Hof eines Post-Verteillagers.

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Für unsere Politiker und Wähler hier unwichtig...

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Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

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Hannah Arendts Beitrag:
"Die totale Herrschaft hat die Begriffe von Verbrechen und Auszeichnung, von Schuld und Unschuld nicht, wie die uns bekannten Diktaturen oder Despotien, nach ihr genehmen Richtlinien »revolutioniert« - sie hat sie einfach abgeschafft und an ihre Stelle den in seiner ganzen Furchtbarkeit noch kaum geahnten neuen Begriff der »Unerwünschten« und »Lebensuntauglichen« gesetzt. Nur Verbrecher kann man bestrafen, Unerwünschte oder Lebensuntaugliche lässt man von der Erdoberfläche verschwinden, als hätte es sie nie gegeben; mit ihnen will man noch nicht einmal ein Exempel statuieren. Die einzige Spur, die sie hinterlassen, ist die Erinnerung derer, die sie kannten, liebten und zu deren Welt sie gehörten. Daher gehört es zu den vornehmsten und schwierigsten Aufgaben der totalitären Polizei, auch diese Spur mit den Toten zugleich auszulöschen.

Es heisst, dass die zaristische Geheimpolizei, die Ochrana, ein besonderes Registrierverfahren erfunden hatte, wonach jeder in Rußland Verdächtige auf einer Riesenwandkarte durch einen roten Kreis, in dessen Mitte sein Name stand, vermerkt wurde. Kleinere rote Kreise, mit dem Kreis des Hauptverdächtigen verbunden, kennzeichneten seine politischen, grüne Kreise seine nichtpolitischen Bekannten und braune Kreise diejenigen Personen, die mit Freunden des Verdächtigten wiederum irgendeinen Kontakt hatten, ohne ihn persönlich zu kennen (Quelle: Maurice Laporte, "Histoire de l'Okhrana", Paris, 1935).

Offensichtlich hat diese Methode, die gesamte Bevölkerung so zu katalogisieren, dass man nicht nur sie selbst, sondern auch die Erinnerung an sie absolut beherrscht, ihre Grenzen nur an der Größe der Wandkarte. Theoretisch wäre es durchaus denkbar, dass eine einzige solche Karte in riesenhaften Ausmaßen die Beziehungen und Querverbindungen der Bevölkerung eines ganzen Territoriums enthält. Und genau dies entspricht dem Wunschtraum totalitärer Polizei. Sie hat den alten Traum der Polizei, dem noch der Lügendetektor dient, aufgegeben und versucht nicht mehr festzustellen, wer oder was einer ist und welche Gedanken in seinem Kopfe leben ( >>Exkurs zum Lügendetektor<<)

Dieser Traum war furchtbar genug und hat seit eh und je zur Tortur und zu den furchtbarsten Grausamkeiten geführt; er hatte nur eines für sich: er träumte etwas Unmögliches. Der moderne Traum der technisierten Polizei unter totalitären Bedingungen ist ungleich furchtbarer; sie träumt davon, mit einem Blick auf die Riesenkarte an der Bürowand ausfindig machen zu können, wer zu wem Beziehungen hat; und dieser Traum ist grundsätzlich nicht unerfüllbar, er ist nur etwas schwierig in seiner technischen Ausführbarkeit. Gäbe es diese Wandkarte wirklich, so stände nicht einmal mehr das Gedächtnis den totalitären Herrschaftsansprüchen im Wege; die Wandkarte könnte es ermöglichen, Menschen wirklich spurlos verschwinden zu lassen, so als hätte es sie nie gegeben."

(Hannah Arendt, "Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft", Ungekürzte Taschenbuchausgabe 1986, Seite 898 f, zuerst 1951 in New York erschienen, in deutscher Übersetzung 1955)

GnuNet: no Architecture = no Hope

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Gnunet ist bald tot, weil nichts dokumentiert ist, oder Informationen zusammengesucht werden müssen. Was das Zeug (Code) macht, das es da zum Herunterladen gibt, steht nicht auf der Homepage(externer Link) .

Wikipedia kärt ein bißchen auf(externer Link) .

Es soll das Internet der nächsten Generation werden, wie auf der "Freiheit statt Angst"-Demo so hoffnungsvoll plakatiert.

Gnunet als Antwort auf die NSA bei der Demo -Freiheit statt Angst 2013

Der Artikel entspringt eigentlich meinem Ärger, dass ich mich nicht in der Lage sehe, an dem Projekt mitzuarbeiten, und dass ich beim Suchen nach Informationen so viel Zeit verschwendet habe. Mag sein, dass ich zu doof dafür bin. Aber das glaube ich nicht. Die "Skills" (mein Unwort des Jahres in der IT-Szene. Reduziert Menschen auf Fähigkeiten statt auf das Sein. Selbst "Social Skills" ist oft benutzt. Ist wie "Human capital".)

Also meine "Skills" reichen meiner Meinung nach aus. Ich wäre sicher ein wertvoller Freizeit-Mitarbeiter. Evtl. würde ich Tests schreiben, oder ich würde das Zeug oder einen kleinen Teil mal auf eine andere Programmiersprache portieren. Bloß was soll ich da programmieren? Was ist das Soll-Verhalten der Software? Steht nirgends. Das ist normal für Open-Source-Software. Bloß GnuNet ist nicht irgendeine Open-Source-Software, zumindest nicht den eigenen Ansprüchen nach.

Damit soll ein großer Teil unserer Daten übertragen werden, und zwar so, dass wir uns darauf verlassen können. Verlassen? Eher verlassen sein. Denn ich konnte nicht herausfinden, was das Zeug garantieren soll, worauf man sich verlassen können soll. Sicherheitsziele? Angreifermodell? Verfahrensweisen? Fehlanzeige.

Ich beobachte das nun schon länger und habe letzte Woche viel Freizeit (bestimmt 8 h) damit zugebracht zu verstehen, was es macht, in Vorbereitung auf das Chaos Communication Camp 2015, denn dort soll es mehrere Workshops(externer Link) dazu geben.

Es gibt dann noch Hinweise zu Artikeln.

Wie weiss ich, was in den Artikeln steht? Was relevant ist? Was realisiert ist? Was soll ich wissen, bevor ich bei den "Wissenden" mitmache?

Pro-Forma Offenheit nenne ich das. Warum schreiben die nicht erstmal einen Überblick?

Und, ehrlich gesagt, zwei Überblicksartikel habe ich in meinen 8 Stunden Arbeit darüber gelesen: Dissertation (Doktorarbeit) darüber(externer Link) und Masterarbeit über secushare(externer Link) . Sie erhellten auch nicht die genauen Ziele und Sicherheitsannnahmen.

Den Code habe ich mir dann auch noch herunter geladen. Sieht jetzt ganz ok aus. Bloß was soll ich damit? Aus dem Code lesen, was das macht? Geht wohl kaum, bei entsprechender Komplexität.

Mal sehen, was das Camp bringt. Vielleicht erklären mir die Leute ja ganz viel. Hitze und Partylärm haben mich vom Besuch der Sessions abgehalten.

Bloß nichts über Politik! So wie jetzt auf der Homepage von gnunet der erste Artikel(externer Link) . Wirkt für mich eher wie ein Alive-Zeichen: Die Seite gehört noch jemanden! Aber was will ich, als möglicher Nutzer der Software, davon wissen? Nutzer werden durch die Homepage jedenfalls nicht angelockt. Es soll ja schon etwas geben, das läuft. Dumm bloß, wenn man als Nutzer nicht weiss, was es macht. Es gibt keine Gründe das zu installieren, wenn man die Beschreibungen liest.

Also auch mal dokumentiert: Observe, Design, Hack!

Und immer an Neueinsteiger denken, sonst ist Euer Zeug bald nur was für Experten, und wir haben wieder eine Hierachie von Leuten: Und zwar die, die eingeweiht sind oder dafür bezahlt werden, sich damit zu beschäftigen, und den Leuten, die zum reinen Konsum verurteilt sind.

Übrigens bezweifele ich, dass es viele Entwickler von Gnunet und Secushare gibt, so wie ich die im Netz veröffentlichten Namen der Entwickler und die Fortentwicklung der Software beobachte...

Wenn sich da nichts ändert, ist die Software auch tot, bevor sie im größeren Einsatz ist.

(By the way: Diese Drupal6-default-Seite bei gnunet.org mit dem plug-in für Books gehört auf den Müll. Sie ist unübersichtlich und lahm.)

(Übrigens: Dieser Artikel soll konstruktive Kritik sein, damit sich etwas an GnuNet ändert. Mehr nicht.)

Die Gewerkschaft macht's mit uns...

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Zitat IG-Metall(externer Link) :
"Auf der heutigen Betriebsversammlung haben IG Metall, Betriebsrat und Geschäftsführung die Belegschaft über die neue Standortsicherung informiert.
Kern des Tarifvertrages zur Standortsicherung ist der Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen bis zum 31.03.2020.

Im Gegenzug sind weiterhin 50% des tariflichen Urlaubsgeldes vom Unternehmenserfolg abhängig und die Beschäftigten beteiligen sich an den notwendigen Qualifizierungen im Unternehmen.
...
Nach der Betriebsversammlung legten die Beschäftigten im Rahmen eines Warnstreiks die Arbeit für zwei Stunden nieder um die Forderungen der IG Metall in der Tarifrunde 2015 zu unterstreichen."

Zitat IG-Metall(externer Link) :
"Die IG Metall geht mit drei Themen in die Tarifrunde 2015 - Mehr Geld, verbesserte Altersteilzeit, geförderte Bildungsteilzeit"

Eine merkürdige Pressemitteilung

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Ist Bernd Riexinger, Linke-Vorsitzender, nun für die "Tarifeinheit" (sprich ein Streikverbot) oder dagegen? Lest selbst:

Bernd Riexinger im Mai 2014 in Berlin Foto: Blömke/Kosinsky/Tschöpe Lizenz: CC BY-SA 3.0
Riexinger beim Reden


27. Juni 2014 Bernd Riexinger

...Er erklärt:

Was jetzt als "Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung der Tarifeinheit" bekannt wurde, ist nichts anderes als ein fundamentaler Angriff auf das Streikrecht und die Verfassung. Im Kern will die Bundesregierung das Recht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sich frei in einer Gewerkschaft zu organisieren und für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne zu kämpfen, entscheidend einschränken. Dieses Recht steht nicht irgendwo sondern im Grundgesetz. Das ist Verfassungsbruch mit Ansage und hat in Karlsruhe niemals Bestand. Die Tarifeinheit ist sinnvoll, aber sie muss von Gewerkschaften selbst durchgesetzt werden. Ich erwarte, dass die Bundesregierung den Beschluss der DGB-Gewerkschaften respektiert, die eine solche Regelung ablehnen. Ich erwarte, dass die Arbeitsministerin sich umgehend zu diesen Eckpunkten positioniert. Und ich erwarte, dass die SPD im Bundestag diesem Vorhaben eine Absage erteilt. Einen schmutzigen Deal Mindestlohn gegen Beschneidung des Streikrechts darf es nicht geben.

Ich lese daraus, dass er für die Gesetzesvorlage ist, nur solle man sie nicht dem Bundestag, sondern "den Gewerkschaften" vorlegen. Nun gibt es keinen "Gewerkschaftstag", der so etwas beschließen könnte. Das Gesetz beinhaltet m.W.n., dass nur die mitgliederstärkste Gewerkschaft in einem Betrieb dort auch streiken darf. Ob das sinnvoll ist, sei mal dahingestellt. Es würden wohl kaum alle Gewerkschaften dafür stimmen, zumindest die Kleineren, denen das Streiken dann verboten werden würde und die schon manchen für sie erfolgreichen Streik geführt haben, werden wohl dagegen sein. Also soll eine Mehrheit von größeren Gewerkschaften den Kleineren etwas aufdrängen können. Solch eine Macht sollte wohl eher der Bundestag haben, als eine Lobbyorganisation wie DGB oder Ähnliche. Die Macht der Gewerkschaften nährt sich aus Streiks. Sollen jetzt die großen Gewerkschaften für die Riexingers Meinung nach "sinnvolle" Tarifeinheit streiken, sprich dafür streiken, dass Andere nicht streiken dürfen ???

Was für ein Verständnis hat der Mann eigentlich von Gewerkschaften? Wieso können sie auf Politik Einfluß nehmen? Sie streiken ja nicht gegen die Politik, z.B. gegen Hartz IV. Dürfen und können sie ja auch nicht, sagen sie. Was gibt es da für Deals, dass die Gewerkschften so ruhig sind?

Von welchem schmutzigen Deal schreibt er in der Pressemitteilung zum Schluß?
Von einem Deal zwischen DGB-Gewerkschaftsbossen und Politik?
Einem, dass die Gewerkschaftsbosse einen zu niedrigen Mindestlohn für diejenigen, die heute schon mehr verdienen (Festangestellte, längere Betriebszugehörigkeit, keine prekäre Branche) als Mindestlohn akzeptieren, -also im Prinzip einen wirkungslosen Mindestlohn-, im Tausch dagegen, dass die Politik den DGB-Gewerkschaften das Streikmonopol verschafft, sie zum alleinigen Verhandlungspartner der Politik macht, der DGB noch mächtiger wird, und die Konkurrenz um die Macht, die kleinen Gewerkschaften, entmachtet?

„Banalität des Bösen“

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... so beschrieb Hannah Arendt das Verhalten des Massenmörders Adolf Eichmann. Er war in Deutschland im Reichssicherheitshauptamt verantwortlich für die Ermordung von schätzungsweise 6 Millionen Menschen. Es folgen meine Gedanken dazu in Zeiten eines immer mächtigeren Staates.

Der Lindener Marktplatz im Juni 2006. Dort steht das Haus, in dem Hannah Arendt 1906 geboren wurde. Ein Platz zum Zusammenkommen. Foto: Achim Brandau, linden-entdecken.de Lizenz: CC BY-SA 2.0


Arendt verfolgte den Prozess gegen Eichmann in Jerusalem und schrieb dazu ein Buch.

Zitat Wikipedia(externer Link) :

In der Einleitung zur deutschen Ausgabe 1964 erläutert Arendt ihre Wortwahl: „In dem Bericht kommt die mögliche Banalität des Bösen nur auf der Ebene des Tatsächlichen zur Sprache, als ein Phänomen, das zu übersehen unmöglich war. Eichmann war nicht […] Macbeth […]. Außer einer ganz ungewöhnlichen Beflissenheit, alles zu tun, was seinem Fortkommen dienlich sein konnte, hatte er überhaupt keine Motive.“. Niemals hätte er seinen Vorgesetzten umgebracht. Er sei nicht dumm gewesen, sondern „schier gedankenlos“. Dies habe ihn prädestiniert, zu einem der größten Verbrecher seiner Zeit zu werden. Dies sei „banal“, vielleicht sogar „komisch“. Man könne ihm beim besten Willen keine teuflisch-dämonische Tiefe abgewinnen. Trotzdem sei er nicht alltäglich. „Dass eine solche Realitätsferne und Gedankenlosigkeit in einem mehr Unheil anrichten können als alle die dem Menschen innewohnenden bösen Triebe zusammengenommen, das war in der Tat die Lektion, die man in Jerusalem lernen konnte. Aber es war eine Lektion und weder eine Erklärung des Phänomens noch eine Theorie darüber.“

War das die deutsche Art zu handeln? Kennen wir sie heute noch? Auf jeden Fall sollten wir heute nicht so handeln. In den Folgen damals war das Handeln katastrophal. Wie oft machen wir heute Dinge, die wir nur machen, weil der Arbeitgeber uns anweist, es zu tun? Obwohl es unseren eigenen Begriff vom "Guten" oftmals widerspricht?

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Bilder der Freiheit statt Angst 2013

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Demonstration Freiheit statt Angst 2013

Die Demonstration "Freiheit statt Angst" war schön und eine Ereignis. Mal sehen was sie politisch bringt. Sie machte jedenfalls Mut.

Und mein Fazit aus PRISM, Tempora & Co : "Verschlüsselt!" nannten auch Anne Roth und Jake Appelbaum als Sprecher auf der Demo.

Es folgen Bilder.

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